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Projektreisen

Abschied – Vierte und letzte Reise der Hitzendorfer nach Neu Kaliß

Wenige Tage vor dem Projektabschluss Ende Juli reiste eine sechsköpfige Abordnung aus Hitzendorf nach Neu Kaliß, und das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Freude über das Wiedersehen der neuen Freunde in einem nicht mehr ganz so fremden Flecken Erde war groß und die Erwartungen wurden wie bei jeder Reise vollends erfüllt. Neben den letzten Arbeitsbesprechungen blieb bewusst viel Zeit, noch Besichtigungen in der Region vorzunehmen. Dies freute nicht nur Ing. Franz Höfer, Bürgermeister von Hitzendorf a.D., der jetzt Zeit gefunden hatte, die Projektpartnergemeinde zu besuchen. Unter Bürgermeister Höfer wurde im Jahr 2013 das Projekt ins Leben gerufen. Gabriela Stieber (Bibliothek), Roswitha Göry und Eva Leitner (Kindergarten), Andreas Spari (Gemeinde) und Elisabeth Rosegger-Klampfl (LFI Steiermark) waren ebenfalls Mitglieder der Reisegruppe.

Am Programm standen eine kurze Ausfahrt mit einem originalen Trabi, eine Floßfahrt auf dem ehemaligen Grenzfluss zwischen Ost- und Westdeutschland, der Elbe, die Teilnahme am Abschlussfest der Woche des Sports und der Zeugnisverteilung in der Viktor Bausch Grundschule in Neu Kaliß, wo mit dem Schulschluss auch das Projektende eingeläutet wurde.

                                         

4. Reise der Neu Kalißer nach Hitzendorf

So schnell kann es gehen, von 22.-24. April reisten unsere Freunde aus Deutschland auch schon das vierte und letzte Mal im Rahmen der 2-jährigen Projektlaufzeit nach Hitzendorf. Dort wurden sie von (zu diesem Zeitpunkt noch Regierungskommissärin) Simone Schmiedtbauer begrüßt.Zur großen Freude aller Mitarbeitenden im Projekt konnte das gemeinsame Kochbuch „Kinder kochen mit Jolly“ präsentiert werden. Am 22. April gab es dazu eine Veranstaltung in der Bibliothek, die von Leiterin Gabi Stieber und Doris Brunner organisiert wurde. Sepp Stieber hat zu diesem Anlass eine Fotopräsentation zusammengestellt, welche einen wunderschönen Einblick in die vergangene Projektzeit gab. Musikalisch haben David (Steirische Harmonika) und Lorenz (Gitarre und Gesang) die deutschen Gäste in die Tiefen des „Steirischen Brauchs“ eingeführt.Neben letzten Arbeitsbesprechungen sollte diese letzte Reise außerdem dazu dienen, die schöne Steiermark noch ein Stück besser kennen zu lernen. Bürgermeister a.D. Franz Höfer führte die Gäste durch Hitzendorf, außerdem standen ein Besuch in der Barbara-Kirche in Bärnbach, im Bundesgestüt Piber und am Schöckl auf dem Programm.

3. Reise der Neu Kalißer nach Hitzendorf

Vom 2.-4. Februar 2015 besuchten Vertreterinnen der Gemeinde und Pädagoginnen der Viktor-Bausch Grundschule Neu Kaliß die Marktgemeinde Hitzendorf.

Besucht wurde der Pfarrkindergarten in Hitzendorf, den Lehrerinnen aus Neu Kaliß war aber auch der Austausch mit ihren österreichischen Kolleginnen der Volksschule wichtig. Die Pädagoginnen und Direktorin der Volksschule Hitzendorf nahmen sich Zeit, die Fragen der deutschen Kolleginnen zu beantworten.Gearbeitet wurde außerdem am gemeinsamen Vermittlungskonzept und am gemeinsamen Kochbuch „Kinder kochen mit Jolly“.Die Projektpartner, die aus dem norddeutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern kommen, hatten bei ihrem Besuch im Februar die Möglichkeit, einen Ausflug zum Schnee zu machen. So wurde eine Rodelpartie am Gaberl organisiert, ein echtes Erlebnis für die Gäste.

 

                                                                 

 

3. Reise der Hitzendorfer nach Neu Kaliß

Eine kleine Arbeitsgruppe aus Hitzendorf, insgesamt 3 Personen, traten von 1.-3. März die Reise zur Partnergemeinde Neu Kaliß, die im norddeutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern liegt, an.Bei diesem Besuch wurden bereits die ersten Meilensteine in Richtung Projektabschluss gelegt. Bis zum offiziellen Projektende im Juli 2015 ist zwar noch Zeit, doch diese vergeht bekanntlich schnell. So wurden wichtige Arbeitspakete aufgeteilt und der Verlauf der restlichen Projektzeit besprochen. Interessant war der Besuch der Fotoausstellung NATUR I GRENZE in der Festung Dömitz. Anläßlich des 25-jährigen Jubiläums des Mauerfalls in Deutschland wurden 25 Jahre alte Motive zum Thema Natur und Grenze mit Bildern von heute verglichen. Die Gemeinde liegt am Fluß Elbe, der früher als Grenzfluss die BRD von der DDR trennte. Mit dem Fall der von Menschen geschaffenen Grenze, eroberte sich die Natur wieder ihre Plätze zurück. Dies haben die Bilder der Ausstellung auf eindrucksvolle Weise veranschaulicht.

Link zum Ausstellungsfolder bzw. Informationszentrum Festung Dömitz:

http://www.elbetal-mv.de/bne-bildungsarbeit/infozentrum.html

                                                                                                    

2. Reise der Hitzendorfer nach Neu Kaliß

Vom 4. bis 8. September 2014 nutzten ein Großteil der Pädagoginnen des Pfarrkindergartens noch die letzten Ferientage, um die Partnergemeinde Neu Kaliß zu besuchen. Der Austausch der Pädagoginnen von Pfarrkindergarten und Grundschule ist ja ein Schwerpunkt im Projekt und so konnten sich die Projektpartner vom Ort der Wirkungsstätte ein Bild machen. Die Pädagoginnen Michaela Langmann, Elisabeth Pedit, Theresia Peruci, Gudrun Stern, Doris Weber unter der Leitung von Roswitha Göry wurden begleitet von Gabi Stieber, Doris Brunner (Bibliothek Hitzendorf), Robert Brunner und Elisabeth Rosegger-Klampfl (LFI).

Nach einem eher durchwachsenen Sommer in Österreich erfreute sich die Reisegruppe über Sonnenschein und warme Temperaturen im Norden Deutschlands.

Bei dieser Reise wurden wichtige weitere Schritte im Projekt besprochen. Ein Schwerpunkt der Besprechungen war das gemeinsame Kinderkochbuch, welches mit Frühjahr 2015 erscheinen soll. Bis dorthin ist noch einiges an Arbeit zu erwarten: Österreichische und deutsche – möglichst gesunde - Rezepte müssen ausgewählt und nachgekocht sowie die Arbeitsschritte mit Bildern dokumentiert werden.

Ziel des Austauschs ist auch das Kennenlernen der Partnerregion. Neben Besichtigungen des Amtsgebiets wurde auch die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern – Schwerin – besucht.

Zum Abschluss der Reise durften die Österreicher beim Fritz Reuter Fest ein Mundartgedicht darbieten. Fritz Reuter (1810-1874) gilt als bedeutender Dichter und Schriftsteller der niederdeutschen Sprache – dem so genannten „Plattdeutsch“. Platt wird nur noch selten verstanden, geschweige denn gesprochen. Zum Erhalt des Dialektes begeht der Ort Neu Kaliß seit drei Jahren das Fest, wo dem Dichter und den kulturellen Leistungen gedacht wird. Im Rahmen des Festes bot es sich an, auch ein steirisches Gedicht vorzutragen. Robert Brunner gab dabei „Die Taferlklassler“ von Hans Klöpfer zum Besten, das nach einer Übersetzung ins „Hochdeutsche“ dann auch von allen Anwesenden verstanden wurde. Der Beitrag war noch lange Gesprächsinhalt im Ort!

   

2. Reise der Neu Kalißer nach Hitzendorf

Ein Kurzbesuch vom 24.-26. Juni 2014 führte die Neu Kalißer zum zweiten Mal nach Hitzendorf. Gleich nach der Ankunft konnte die Gruppe dem Sommerfest des Kindergartens in der Kirschenhalle beiwohnen. Das zum Thema gesunde Ernährung gestaltete Fest wurde vom Kindergartenteam hervorragend vorbereitet und alle – Groß und Klein – hatten ihren Spaß. Neben weiteren Besichtigungen des Gemeindegebiets kam es zum Austausch zwischen den Lehrerinnen der Grundschule Neu Kaliß und der Lehrerinnen der Volksschule und Neue Mittelschule Hitzendorf.

Bei der Arbeitsbesprechung der Partnerorganisationen wurden die bisherigen Aktivitäten besprochen und weitere Planungen für das Projekt vorgenommen. Außerdem wurde am Konzepthandbuch, welches zu  Projektende vorliegen muss, gearbeitet.                                                          

Erster Besuch in Hitzendorf aus Neu Kaliß

Nach dem ersten Besuch einer Hitzendorfer Abordnung im November 2013 in Neu Kaliß erfolgte Ende April der Gegenbesuch unserer Projektpartner. Wir hatten ein (fast zu) umfangreiches Programm zusammengestellt, gab es doch viel zu zeigen und kennen zu lernen.

Gleich am ersten Tag wurde die Öffentliche Bibliothek besichtigt. Die beiden Leiterinnen Gabriela Stieber und Doris Brunner gaben einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben, die die Bibliothek als Bildungs- und Kulturzentrum in der Gemeinde erfüllt. Besonders beeindruckt waren unsere Gäste von der großen Zahl an ehrenamtlichen MitarbeiterInnen.                 

Der Freitag war als „Arbeitstag“ vorgesehen und es begann schon in der Früh mit einem Besuch des Kindergartens, der ja wichtiger Projektpartner ist.

Der Volkschule und der Neuen Mittelschule wurde auch ein kurzer Besuch abgestattet.

Nach dem Mittagessen hatten wir Gelegenheit, das sehr kunstsinnig und wunderschön renovierte Schloss Tausendlust in Höllberg zu besichtigen. Familie Wohinz hieß uns herzlich willkommen und wir wären noch gerne geblieben, doch rief die Arbeit. Im Gemeindeamt trafen wir uns dann zu einer Besprechung  - es wurde das bisher Geleistete vorgestellt, die nächsten Termine für Besuche fixiert und die weitere Vorgangsweise besprochen.

Am Abend besuchten unsere Gäste die Aufführung des  Kindermusicals „Lipstick Sisters“ im Gemeindesaal von Rohrbach Steinberg.

Am Samstag Vormittag lud Bürgermeister Ing. Franz Höfer zu einer Rundfahrt durch das Gemeindegebiet zu den wichtigsten Gemeindeeinrichtungen. Anschließend wurden die Gäste auf dem Hof  der Familie Stern vlg. Aichstern in Rohrbach zu einer Betriebsführung begrüßt.

Nach einem gemütlichen Mittagessen und einer Erholungspause im Hotel trafen wir uns noch einmal in der Bibliothek zu einem Informationsabend über das Leben in der ehemaligen DDR. Unsere Gäste aus Neu Kaliß erzählten persönliche Erinnerungen aus einer nach heutiger Sicht „anderen Welt“. Es waren berührende, spannende und auch lustige Geschichten. Danke

Da der Rückflug nach Berlin für15.00geplant war und unsere Gäste auch die Stadt Graz besuchen wollten, hatten wir für Sonntag Vormittag eine zweistündige Stadtführung gebucht, die am Schlossberg endete. Diese 2 Stunden waren natürlich viel zu kurz, bei einem der nächsten Besuche muss die Stadt noch intensiver erkundet werden.

Nach dem köstlichen Mittagessen im Aiola Upstairs machten wir uns eilig auf den Weg zum Flughafen!

 

Über den Tellerrand hinaus:

Erste Projektreise zur deutschen Partnergemeinde Neu Kaliß

Für ein solches EU Projekt braucht man immer eine Partnergemeinde in einem anderen Staat, in unserem Fall ist das die Gemeinde Neu Kaliß im deutschen Bundesland Mecklenburg Vorpommern.

Gegenseitige Besuche und intensive Kontakte sind für das Gelingen eines Projektes ganz wichtig und so besuchten vier Personen aus Hitzendorf im November erstmals die Gemeinde Neu Kaliß. Roswitha Göry (Kindergartenleiterin), Gabriela Stieber (Bibliotheksleitung), Andreas Spari (Leiter Jugendreferat Hitzendorf) und Elisabeth Rosegger-Klampfl (LFI Steiermark wurden von den vor Ort zuständigen Damen Carolin Miercke und Karin Koch schon am ersten Abend willkommen geheißen und von Anfang an gab es eine herzliche Atmosphäre. Der folgende Freitag war angefüllt mit Besuchen der Volksschule (Projektpartner), des Kindergartens und der Kinderkrippe und mit intensiven Arbeitsgesprächen am Nachmittag, wo der Projektablauf und die weiteren Besuche festgelegt wurden. Am Samstag zeigte man die Gemeinde, die ehemalige Zonengrenze an der Elbe, das Waldmuseum im Ort und noch manches Andere. Von Bürgermeister Burkhard Thees, der uns an beiden Tagen begleitete, erfuhren wir sehr viel Interessantes über die ganze Region vor und nach der Wende. 
Zum Abschluss waren wir noch zum Faschingsabend des Neu Kalißer Carnevals Clubs eingeladen – die professionellen Darbietungen waren wirklich beeindruckend. Von den Volksschulkindern bis zu den Erwachsenen – wahrscheinlich der halbe Ort ist bei diesem Programm aktiv dabei und die anderen sind begeisterte Zuschauer.
Der Gegenbesuch aus Neu Kaliß findet von 24.-27. April statt wo die Gemeinde Hitzendorf die Gastgeberrolle übernehmen darf.

Autorinnen: Gudrun Stern, Gabriela Stieber, Elisabeth Rosegger-Klampfl
02.04.2014

 

 

 

                                                                         

 

Besuch aus Neu Kaliß

Nach dem ersten Besuch einer Hitzendorfer Abordnung im November 2013 in Neukaliß erfolgte Ende April der Gegenbesuch unserer Projektpartner. Wir hatten ein (fast zu) umfangreiches Programm zusammengestellt, gab es doch viel zu zeigen und kennen zu lernen.

Gleich am ersten Tag wurde die Öffentliche Bibliothek besichtigt. Die beiden Leiterinnen Gabriela Stieber und Doris Brunner gaben einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben, die die Bibliothek als Bildungs- und Kulturzentrum in der Gemeinde erfüllt. Besonders beeindruckt waren unsere Gäste von der großen Zahl an ehrenamtlichen MitarbeiterInnen.

                 

Der Freitag war als „Arbeitstag“ vorgesehen und es begann schon in der Früh mit einem Besuch des Kindergartens, der ja wichtiger Projektpartner ist.

Der Volkschule und der Neuen Mittelschule wurde auch ein kurzer Besuch abgestattet.

Nach dem Mittagessen hatten wir Gelegenheit, das sehr kunstsinnig und wunderschön renovierte Schloss Tausendlust in Höllberg zu besichtigen. Familie Wohinz hieß uns herzlich willkommen und wir wären noch gerne geblieben, doch rief die Arbeit. Im Gemeindeamt trafen wir uns dann zu einer Besprechung  - es wurde das bisher Geleistete vorgestellt, die nächsten Termine für Besuche fixiert und die weitere Vorgangsweise besprochen.

Am Abend besuchten unsere Gäste die Aufführung des  Kindermusicals „Lipstick Sisters“ im Gemeindesaal von Rohrbach Steinberg.

Am Samstag Vormittag lud Bürgermeister Ing. Franz Höfer zu einer Rundfahrt durch das Gemeindegebiet zu den wichtigsten Gemeindeeinrichtungen. Anschließend wurden die Gäste auf dem Hof  der Familie Stern vlg. Aichstern in Rohrbach zu einer Betriebsführung begrüßt.

Nach einem gemütlichen Mittagessen und einer Erholungspause im Hotel trafen wir uns noch einmal in der Bibliothek zu einem Informationsabend über das Leben in der ehemaligen DDR. Unsere Gäste aus Neukaliß erzählten persönliche Erinnerungen aus einer nach heutiger Sicht „anderen Welt“. Es waren berührende, spannende und auch lustige Geschichten. Danke

 

Da der Rückflug nach Berlin für15.00geplant war und unsere Gäste auch die Stadt Graz besuchen wollten, hatten wir für Sonntag Vormittag eine zweistündige Stadtführung gebucht, die am Schlossberg endete. Diese 2 Stunden waren natürlich viel zu kurz, bei einem der nächsten Besuche muss die Stadt noch intensiver erkundet werden.

Nach dem köstlichen Mittagessen im Aiola Upstairs machten wir uns eilig auf den Weg zum Flughafen!